Arbeiterbienen produzieren eine dicke, weiß-gelbliche Substanz namens Gelée Royale /Gelée Royal („königliches Gelée“), die hauptsächlich zur Ernährung und Aufzucht der Bienenkönigin verwendet wird, Daher auch die zusätzlichen Bezeichnungen „Königinnen- bzw. Weiselfuttersaft“ (Weisel ist die Fachbezeichnung für die Bienenkönigin). Es wird in den Futtersaft- und insbesondere den Oberkieferdrüsen der Ammenbiene aus den Rohstoffen Pollen und Honig gebildet. 

Da Gelée Royale von den Bienen im Bienenvolk nie eingelagert sondern immer direkt an die Königinnenlarven oder die Königin verfüttert wird, ist die Gewinnung sehr aufwändig.

Man nutzt für die Gewinnung von Gelée Royale den natürlichen Vermehrungstrieb eines Bienenvolkes während der sogenannten Schwarmzeit. In dieser Zeit pflegt und füttert jedes Volk mehrere Königinnenlarven gleichzeitig, da sich das Volk teilen möchte und somit eine neue Königin gebraucht wird. Der Imker kann durch verschiedene Maßnahmen diesen Schwarmtrieb längere Zeit aufrecht erhalten und dem Bienenvolk gezielt Larven in Königinnenzellen zur Fütterung geben, die er drei Tage später wieder entnehmen kann, um das kostbare Gelée Royale daraus zu gewinnen.

Hierfür werden zunächst die Königinnenlarven aus den Zellen genommen um anschließend das reine Gelée Royale mithilfe einer Absaugvorrichtung ernten zu können. Während des Ernteprozesses wird das Gelée Royale durch ein feines Sieb von kleinen Bienenwachsteilchen befreit bevor es in Violettgläschen gefüllt und unmittelbar nach der Ernte kühl gelagert wird.

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